Künstler

Barbara Krieger

BarbaraKrieger2015

 

Barbara Krieger studierte zunächst Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaften an der Universität Mainz, später dann Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg, wo sie 1996 mit Auszeichnung abschloss. Sie konzertierte bereits während ihres Studiums und nahm erfolgreich an internationalen Wettbewerben teil. So wurde sie Preisträgerin beim berühmten AS.LI.CO. Gesangswettbewerbs der Mailänder Scala. Erste Engagements und Gastspiele führten die Sängerin – zunächst als Mezzosopranistin – unter anderem nach Salzburg, Erfurt, Klagenfurt, Zagreb und zum Festival Klangbogen Wien. 1997 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. In der Folgezeit gastierte sie als lyrisch-dramatische Sopranistin auf renommierten Opernbühnen, u.a. im Gran Teatru del Liceu Barcelona, in Bregenz, Leipzig, Karlsruhe und im Nationaltheater Weimar.

 

Herausragende Stationen waren die Konzerttournee mit dem weltberühmten Bassbariton Bryn Terfel (2007) und ihr Auftritt beim Festival MúsicaMallorca mit Verdis „Messa da Requiem” im Teatre Principal de Palma. 2008 gab Barbara Krieger Gala-Konzerte mit Startenor Roberto Alagna und im Sommer 2009 begeisterte sie zum wiederholten Mal beim Classic Open Air in Berlin, diesmal an der Seite von Weltstar José Carreras. In Dresden initiierte Barbara Krieger seit 2007 die Konzertreihe CLASSIC OPEN AIR an der Frauenkirche und brachte von 2007 bis 2011 Tausende Musikliebhaber zu Gunsten verschiedener karitativer Zwecke auf dem Neumarkt zusammen.

Belenus Quartett

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Belenus Quartett

 

Das Belenus Quartett wurde 2004 gegründet und wird zur Zeit von Rainer Schmidt (Hagen Quartett), Isabel Charisius (Alban Berg Quartett) und Claudius Herrmann (Gringolts Quartett) betreut. 2009-2014 studierte das Quartett bei Isabel Charisius an der Musikhochschule Luzern. 2010/2011 studierte das Quartett ausserdem bei Walter Levin (LaSalle Quartett) und Oliver Wille (Kuss Quartett) an der Musikhochschule in Basel. 2008-2012 wurde das Quartett von Stephan Goerner unterrichtet.

 

Am 9. internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne 2015“ wurde das Belenus Quartett mit dem 1. Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Als Finalist des Kammermusikwettbewerbs des Migros Kulturprozentes 2013 wurde das Quartett in die Konzertvermittlung des Migros Kulturprozentes aufgenommen. Erste Preise gewann das Quartett zudem am „Interpretationswettbewerb für zeitgenössische Musik 2012“ an der ZHdK, sowie am „Kiwanis Wettbewerb 2012“. Am „Hans Schaeuble Wettbewerb 2012“ wurde es mit dem 3. Preis ausgezeichnet.  Im Jahre 2011/12/13 wurde es Preisträger des „ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition“. Am 1. internationalen „Sandor Vegh Wettbewerb 2012“ wurde dem Quartett ein Sonderpreis für die beste Haydn Interpretation verliehen. Das Belenus Quartett konzertierte bisher vor allem in der Schweiz und in Deutschland. Sein Repertoire reicht von den frühen Haydnquartetten bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.

 

Ben Heit Quartett

BenHeit
Ben Heit hat Jazz-Piano an der Hochschule für Musik in Würzburg studiert und wurde dort von Musikern wie Chris Beier und Billy Elgart unterrichtet. Auch an der Zusatzausbildung (klassisches Klavier) hat er mit großem Erfolg teilgenommen. Ein Kompositionsstudiengang rundete die Ausbildung ab, die er mit einem sehr guten Examen und einer als hervorragend bewerteten Diplomarbeit abschloss. Mit dem Hubert Winter Quartett hat er den Bayerischen Jazzförderpreis erhalten, später entstand ein eigenes Quartett in Berlin. Unterricht bei John Hicks. Auftritte im In- und Ausland (Paris, Casablanca, Prag uvm.) auch für das Goethe-Institut schlossen sich an.

Seit 2001 lebt der Pianist wieder in Trier, und koordiniert die Jazz & Rock School. Auch im benachbarten Ausland hat Ben Heit Kontakt zu anderen Musikern gesucht. Auf einer Jam-Session in Luxemburg lernte er seine französischen Musikerkollegen kennen und entwickelte mit ihnen ein europäisches Quartett - Konzept. In den Kompositionen und in seinem Klavierspiel sind Einflüsse von Bill Evans, McCoyTyner, Thelonious Monk und Joachim Kühn spürbar.

Das Ben Heit Quartett stellt vorwiegend Eigenkompositionen vor, zeitgenössische improvisierte Musik europäischer Ausrichtung, die versucht, bekannte Redundanzen zu meiden, neue formgebende Strukturen zu nutzen und das nicht auf Kosten der improvisatorischen Freiheit und der Spielfreude. Abgerundet wird das Programm durch einige wenige Fremdkompositonen, die - reharmonisiert und neu arrangiert - in neuem Gewand erscheinen.

Die anderen Mitglieder des Ben Heit Quartetts:

Damien Prud`homme - Saxes

Damien

Jean-Luc Déat - Bass

Jaen-Luc

Christian Mariotto - Drums

Christian

Weitere Informationen: www.ben-heit.de

Boris Bloch - Klavier

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Der aus Odessa in der Ukraine stammende Pianist und Dirigent Boris Bloch gehört seit langem zu den wichtigsten Interpreten der klassischen und romantischen Klaviermusik. Ausgebildet am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, (Dimitri Bashkirow), war Bloch Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe; unter anderem errang er 1976 den Ersten Preis bei den Young Concert Artists Auditions in New York, 1977 die Silbermedaille bei der Artur Rubinstein Piano Masters Competition in Tel Aviv und 1978 den Ersten Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs „Ferruccio Busoni“ in Bozen.

Blochs Konzerttätigkeit führt ihn vor allem durch ganz Europa und zur Zusammenarbeit mit vielen berühmten Orchestern. Auch als Dirigent hat sich Bloch einen Namen gemacht. Von Bloch existieren einige CD-Einspielungen, die Referenzcharakter besitzen, so insbesondere seine Aufnahmen von Liszt-Opernparaphrasen, die mit dem Grand Prix International du Disque Liszt ausgezeichnet wurden, die Aufnahme des Klavierwerks Mussorgskys, die den Preis Excellence Disque erhielt, oder die Live-Einspielungen von Mozarts „Krönungskonzert“ und Tschaikowskys drittem Klavierkonzert in seiner vollständigen Fassung.

Aufgrund seines besonderen Einsatzes für das Klavierwerk Franz Liszts wurde Bloch außerdem mit der Goldenen Ehrennadel der internationalen Liszt-Gesellschaft Wien geehrt. Seit seiner Berufung zum Professor an die Folkwang Hochschule im Jahre 1985 lebt Bloch in seiner Wahlheimat Deutschland. Er ist Künstlerischer Leiter und Vorsitzender der Jury des Internationalen Carl Bechstein Klavierwettbewerb.

Carl. St. Clair - Dirigent

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Carl St. Clair ist seit über 20 Jahren Music Director des Pacific Symphony Orchestra, einem Orchester, welches er weitgehend aufgebaut hat, dem er sich in besonderer Weise verbunden fühlt und zu seinem heutigen Renommee verholfen hat. Es ist das größte während der letzten 50 Jahre entstandene Orchester in den USA. Von 2008 bis 2010 war Carl St. Clair Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Dort leitete er erfolgreiche Neuproduktionen wie „La Traviata“ (Regie Hans Neuenfels), die Uraufführung von Christian Josts „Hamlet“ und die von Presse und Publikum gefeierte und vom Komponisten hochgelobte Neuproduktion von Reimanns „Lear“ (Regie erneut Hans Neuenfels) sowie zahlreiche Sinfoniekonzerte. Beim „Deutsches Nationaltheater & Staatskapelle Weimar“ war Carl St. Clair von 2005 bis 2008 Generalmusikdirektor. Dort initiierte und dirigierte er unter anderem eine vielbeachtete Neuproduktion des kompletten „Ring“. Von 1998 bis 2005 war Carl St. Clair ständiger Gastdirigent des SWR Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart, wo er sämtliche Sinfonien von Heitor Villa-Lobos aufnahm.

Carl St. Clair ist regelmäßig zu Gast bei den bedeutendsten Orchestern weltweit. In den USA leitete er die Sinfonieorchester von Boston, New York, Philadelphia, Los Angeles, San Francisco, Detroit, Atlanta und Houston, in Deutschland die Bamberger Symphoniker, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, WDR Sinfonieorchester Köln, Frankfurter Museumsorchester, NDR Radio-Philharmonie Hannover, NDR-Sinfonieorchester Hamburg und das MDR-Sinfonieorchester Leipzig.

Als starker Befürworter zeitgenössischer Musik bekannt, konnte Carl St. Clair mit seinem Pacific Symphony Orchestra bereits etliche Kompositionsaufträge an führende Komponisten unserer Zeit, wie Philip Glass, William Bolcom und Chen Yi vergeben.
Unter den Ehrungen, die Carl St.Clair erhielt, ist vor allem der „National Endowment for the Arts – Seaver Conductors Award“ zu erwähnen, die höchste nationale Auszeichnung in den USA.

Carl St. Clair studierte an der Universität von Texas Opern- und Orchesterdirigieren bei Walter Ducloux, einem Schüler von Felix Weingartner und Wilhelm Furtwängler. Besonders Leonard Bernstein sowie Seiji Ozawa und Kurt Masur zählen zu seinen musikalischen Mentoren.