Künstler

Roberto Cominati

RobertoCominati

Roberto Cominati
1969 in Neapel geboren, gewann er 1991 den Wettbewerb Alfredo Casella in Neapel und 1993 den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb Ferruccio Busoni in Bozen; womit seine Karriere starte und was ihm die Gunst der Kritiker und der wichtigsten italienischen Konzertveranstalter einbrachte. Im Jahr 1999 wurde er beim Bruxelles Reine Elisabeth Wettbewerb vom Publikum der RTBF und TV5-Frankreich mit den Jacques Stehman Preis belohnt.

Seitdem gastiert Roberto Cominati in den renommiertesten Konzertsälen und bei bedeutenden Festivals: den Salzbuger Festspielen, Festival dei Due Mondi in Spoleto, Festival di Brescia e Bergamo, den Musikwochen von Stresa, im Teatro alla Scala in Mailand, Teatro Comunale in Bologna, Accademia Santa Cecilia in Rom, Teatro La Fenice in Venedig, Maggio Musicale Fiorentino, Teatro di San Carlo in Neapel, Lingotto in Turin, Kennedy Center in Washington DC, Gasteig in München, Konzerthaus Berlin, Staatsoper in Hamburg, Staatsoper in Dresden, Teatro Colón in Buenos Aires, Teatro Municipal in Sao Paulo, Sydney Opera House, Melbourne Concert Hall, Concertgebouw Amsterdam, Théâtre du Châtelet in Paris und Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel.

Er hat mit führenden europäischen Orchestern, sowie in Japan und Australien, unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten konzertiert, darunter Sir Simon Rattle, Andrey Boreyko, Leon Fleisher, Daniel Harding, Eliahu Inbal, Yuri Ahronovitch, Michael Pletnev, David Robertson, Aleksandr Lazarev.

Im Januar 2015 gab er sein Debüt in der Concertgebouw Meesterpianisten Serie.

 

Roland Maria Stangier - Orgel

AcousenceRolandMariaStangier

Roland Maria Stangier lehrt seit 1994 als Professor für Orgel und Improvisation an der Folkwang Universität Essen. Seit 2003 ist er Kustos der neuen Kuhn-Orgel der Essener Philharmonie sowie seit 2009 einer der Orgel-Kuratoren der Philharmonie Mercatorhalle Duisburg. Seit 2010 ist er auch als Titularorganist an der Kreuzeskirche in Essen tätig.

Nach dem Studium in Würzburg und Paris u.a. bei Zsolt Gárdonyi und Daniel Roth wurde Roland Maria Stangier Stipendiat der Berliner Alliierten, des erstmals an einen Organisten vergebenen "Luftbrücken-Gedenkfonds-Stipendium" (Bourse du mémorial du pont aérien) in Paris und Strasbourg bei Daniel Roth und André Fleury.
Anschließend war er Kantor und Organist in Schopfheim, Berlin und Solothurn/Soleure (CH), Leitender Kirchenmusiker an der Hauptkirche St. Petri und Dirigent des Hamburger Bachchors; Lehrbeauftragter an der Hochschule für Künste Bremen sowie der Erzbischöflichen Kirchenmusikschule Berlin.

Roland Maria Stangier war Preisträger von drei Wettbewerben und Initiator des Internationalen Improvisationswettbewerbs "Maurice Duruflé" Hamburg. Als Dirigent und Organist spielte er zahlreiche CD-Aufnahmen ein und konzertiert weltweit.

Internetseite von Roland Maria Stangier

Susanna Yoko Henkel - Violine

AcousenceSusannaYokoHenkel

Susanna Yoko Henkel gehört zu den führenden Geigerinnen der jungen Generation. Die „Welt am Sonntag“ kürte sie 2007 zu einer der Erbinnen Anne Sophie Mutters, das renommierte US-Fachmagazin „Strings“ setzte sie auf den Titel seiner Januar-Ausgabe 2007 und ihre CD-Einspielungen wurden von der Fachpresse hervorragend besprochen.

Aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie entstammend, erhielt sie bereits im Alter von zwei Jahren den ersten Violinunterricht von ihrer Mutter. Anschließend bekam sie Unterricht von Conrad von der Goltz und wurde im Alter von 12 Jahren an der Musikhochschule in Freiburg als Jungstudentin von Rainer Kussmaul aufgenommen. Später wechselte sie an die Musikhochschule nach München, wo sie bis zum Ende ihres Studiums bei Ana Chumachenco studierte.

Bereits in ihrer Studienzeit gewann sie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, unter anderem war sie Preisträgerin beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel, beim Mozart-Wettbewerb in Salzburg und beim Tibor-Varga-Wettbewerb in Sion. 1998 errang Susanna Yoko Henkel den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Berlin und war Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund und der Deutschen Stiftung Musikleben.

Ihren Wettbewerbserfolgen folgte intensive Konzerttätigkeit als Solistin mit führenden Orchestern wie den Rundfunk-Sinfonieorchestern Berlin, des SWR und MDR Leipzig, den Sinfonieorchestern Aachen und Duisburg, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Mozarteum Salzburg, dem Litauischen Kammerorchester und dem KBS Symphony Orchestra Seoul. 2003 wurde sie als Solistin für die renommierte „Toyota Classics“ Tournee ausgewählt, die sie mit dem Violinkonzert von Mendelssohn nach Südostasien führte.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Susanna Yoko Henkel eine leidenschaftliche Kammermusikerin. 2006 gründete sie ein Kammermusikfestival in Zagreb, welches bereits zu den führenden Kulturereignissen in Kroatien gehört und seit 2007 vom kroatischen Staatsfernsehen HTV aufgezeichnet wird. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Itamar Golan, Lauma Skride, Pavel Gililov, Milana Chernyavska, Jing Zhao und Maxim Rysanov. Sie wird regelmäßig als Gast zu führenden internationalen Musikfestivals wie der Ansbacher Bachwoche, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Rheingau-Musik- Festival und den Konzerten im Chatelet Paris eingeladen.

2009/2010 ist Susanna Yoko Henkel „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker und wird in dieser Funktion neben dem Violinkonzert von Tschaikowsky noch mehrere Kammermusik- und Jugendprojekte realisieren.

Ihre Diskographie umfasst neben der Gesamteinspielung der Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach auch Kammermusikwerke von Maurice Ravel, Prokofjew und Richard Strauss sowie Solowerke von Ysaye, Bartók und Isang Yun und Duowerke für Violine und Violoncello von Händel/Halvorsen, Eisler, Schulhoff und Kodály.

Susanna Yoko Henkel spielt die „Ex Leslie Tate“ Stradivarius von 1710, eine großzügige Leihgabe aus privatem Besitz.

Internetseite von Susanna Yoko Henkel

Thomas Trotter - Orgel

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Thomas Trotter zählt zu den angesehensten britischen Musikerpersönlichkeiten. Seine hervorragende Stellung wird durch die Zusammenarbeit mit international führenden Musikern belegt. Als Solist trat er mit den Dirigenten Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Sir Charles Mackerras und vielen anderen auf. Regelmäßig erhält er Anfragen, um auf bedeutenden historischen Instrumenten zu spielen. Hierzu gehören die Orgeln in St. Ouen in Rouen, in der Kathedrale St. Bavo im niederländischen Haarlem, die Abtei Weingarten in Deutschland sowie die Orgel in der Woolsey Hall an der Yale University. Thomas Trotter ist Gast bei den Festivals von Salzburg, Berlin, Wien, Edinburgh und den Londoner „Proms“. Dabei spielt er mit führenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra sowie in den USA mit dem San Francisco Symphony Orchestra. Als erster Organist überhaupt wurde er 2001 von der Royal Philharmonic Society als bester Instrumentalist ausgezeichnet.  Die Karriere von Thomas Trotter ist auch gegründet auf seine Verbindung mit der Stadt Birmingham. Als Nachfolger von Sir George Thalben-Ball wurde er dort 1983 City Organist. Er ist auch Organist an der St. Margaret’s Church und an der Westminster Abbey. Eine Gastprofessur verbindet ihn mit dem Royal College of Music.

Thomas Trotter studierte Orgel am King’s College in Cambridge und setzte seine Studien bei Marie- Claire Alain in Paris fort. In ihrer Klasse gewann er den Prix de Virtuosité. 1979 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb St. Albans, und ein Jahr später debütierte er in der Londoner Royal Festival Hall. 2003 wurde er Ehrendoktor an der Birmingham City University und 2006 an der University of Birmingham.

Neben seinen wöchentlichen Konzerten in Birmingham hat Thomas Trotter regelmäßig Auftritte in Europa und in den USA. Er hat zahlreiche CD-Einspielungen vorgelegt, von denen die Aufnahmen mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Olivier Messiaen mit angesehenen Preisen ausgezeichnet wurden.

Tijana Andrejic

 

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Tijana Andrejić

wurde 1986 in Novi Sad in Serbien geboren. Ihren Abschluss machte sie bei Vera Hofman-Momcilovic an der „Isidor Bajic“ Musikschule und wurde als beste Schülerin des Jahrgangs ausgezeichnet. Zur Preisverleihung erhielt sie eine persönliche Einladung der königlichen Familie Karadjordjevic. Ihren Bachelor Abschluss machte Tijana an der Novi Sad Kunstakademie bei Dorian Leljak. Hier wurde sie als beste Studentin der Musikfakultät ausgezeichnet. Nach Ihrer Einschreibung zum Masters Studiengang mit Dorian Leljak wurde sie schnell zu seiner Assistentin in den Fächern Klavier und Geschichte der Klavierliteratur.

 

Zusätzlich zu ihrem Studium besuchte Tijana häufig Meisterkurse; zu ihnen gehören solche bei Kemal Gekic, Rustem Hairutdinov, Sergei Babayan, Sergei Kudrjakov und Jean-Efflam Bavouzet. Zur Unterstützung Ihres weiteren Werdeganges erhielt Tijana beachtliche Stipendien der Serbischen Republik. Unter anderem wurde sie von den Stiftungen „Fund for Young Talents” und „Foundation for Development of Young Scientists and Artists” gefördert.

 

Schon während Ihrer ersten 15 Lebensjahre war Tijana außerordentlich erfolgreich auf nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. Große Anerkennung erreichte sie mit dem ersten Preis beim Isidor Bajic Piano Wettbewerb 2006.

 

In 2009 zog es Tijana nach Italien, wo sie Ihr Studium an der Santa Cecilia in Bergamo bei Konstantin Bogino weiterführte. Seit 2010 ist sie nun Schülerin von Boris Petrushansky an der internationalen Akademie „Incontri col Maestro“ in Imola.

 

Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie bereits in England, Deutschland, Serbien, Estland und Tschechien in Häusern wie der Rudolfinum Konzerthalle in Prag, der Steinway Hall in London, der Kolarac Konzerthalle in Belgrad und der Synagoge und Stadthalle von Novi Sad. In Italien tritt sie regelmäßig an der Bocconi Universität in Milano, dem Theater Politeama in Palermo, dem Theater Miela in Trieste und im Theater Bon in Udine auf. Außerdem spielte sie mit zahlreichen Orchestern: Serbian Radio-Television Orchestra, Banatul State Philharmonic Orchestra of Timisoara, Niederbayerische Kammerphilharmonie, Chamber Philharmonic Orchestra of South Bohemia, Orchestra of International Piano Festival of Brescia and Bergamo.

 

Ihr Repertoire erstreckt sich von Bach, Händel bis Stravinsky, Szymanowski und Shchedrin. Zusammen mit Giuseppe Andaloro spielte sie in einem Klavierduo und führte Andaloros Arrangement von Stravinskys Sacre du Printemps für zwei Klaviere und Cello zusammen mit Giovanni Sollima and Monika Leskovar auf. Die Verbreitung serbischer Musik ist ihr ein großes Anliegen und somit finden sich entsprechende Werke oft auch in ihren Konzertprogrammen.

 

www.tijanaandrejic.com