Künstler

Marlon Titre - Gitarre

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Marlon Titre, Gitarre
Schon mit 18 wurde Marlon Titre zum „Junior Composer in Residence“ beim Residenz-Orchester Den Haag ernannt. Ein paar Jahre später gewann er den 1. Preis beim renommierten Michele-Pittaluga-Gitarren-Wettbewerb in Italien. Seitdem tritt er als Gitarrist solo oder mit anderen Musikern auf Festivals, in Konzertsälen und Theatern sowie bei besonderen Gelegenheiten (wie 2005 zum 25-jährigen Thronjubiläum der niederländischen Königin Beatrix) in der ganzen Welt auf. Im Laufe der Jahre hat er bei mehr als 20 Wettbewerben in 6 Ländern Preise gewonnen.

Geboren wurde Marlon Titre 1982 in Aruba auf den Niederländischen Antillen. Sein Musikstudium absolvierte er mit höchsten Auszeichnungen an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (Konzertexamen mit Auszeichnung) und am Königlichen Konservatorium Den Haag (Master of Music, 1.0 mit Auszeichnung). Er besuchte Kompositionsklassen von Steve Mackey, Steve Reich und Louis Andriessen. 2007 und 2009 schrieb er Kompositionen für den „Classic Express“, den mobilen Konzertsaal der Stiftung Prinzessin Christina. Sein Werk, dessen wesentlicher Bestandteil die Teilnahme von Grundschülern ausmacht, ist schon von mehr als 10000 Schülern aufgeführt worden. Marlon Titre schrieb zwei Gitarrenkonzerte, die er beide selbst uraufführte: „A Titre Personnel“ für Klassische Gitarre und Ensemble und „Ficciones“ für Elektrische Gitarre und Ensemble.

2006 nahm Marlon Titre in Mailand seine Debüt-CD mit Musik von Nuccio D’Angelo, Arthur Kampela, Antonio Lauro u.a. auf. Er spielt auf einer Gitarre von Yuichi Imai. Im vergangenen Jahr erhielt er in Frankreich den internationalen „Juventus Award“ als hervorragender junger Musiker. Seit 2008 veröffentlicht er regelmäßig seinen digitalen E-Zine „Marlon Talks“, der Interviews mit Musikern und Tipps für Gitarristen beinhaltet.

Internetseite von Marlon Titre

Melton Tuba Quartett

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Das Melton Tuba Quartett wurde 1987 gegründet. Es ist das erste und bis heute einzige seiner Art in Deutschland, da es aus vier Tubisten besteht.

Durch seine zahlreichen Aktivitäten im In- und Ausland hat es sich einen festen Platz in der Musikwelt gesichert. Die überaus positive Resonanz der ersten Konzerte ließ eine Vielzahl von Veranstaltungen folgen: Auftritte in ARD und ZDF, bei Radiosendungen, bei in- und ausländischen Musikfestivals wie dem Internationalen Tubakongress „Verso il Millenio“ in Riva del Garda, Italien, 1997 oder der Army Band Tuba Conference in Washington, USA 1999 und 2006, beim Festival ESTÍO MUSICAL BURGALÉS in Spanien 2008 und in der ausverkauften Berliner Philharmonie spiegeln die Bandbreite des Melton Tuba Quartetts wieder. Zu einem wesentlichen Schwerpunkt entwickelt sich die Jugendarbeit: Mit humorvollen und informativen Kinder- und Familienkonzerten bringt das Ensemble jungen und jung gebliebenen Menschen jeden Alters die Tuba und ihre Musik nahe.

Eigene Seminare, Meisterkurse und die Erstlings-CD „Premiere“ machten renommierte Komponisten auf die vier Musiker aufmerksam. Mit „Lazy Elephants“ (1995), „POWER“ (1999), sowie „What a Wonderful World“ (2005) sind inzwischen vier CD-Produktionen erhältlich. Speziell für das Melton Tuba Quartett geschriebene Werke erschienen auf Grund der starken Nachfrage in der eigenen Notenreihe „edition melton tubaquartett“ im Verlag Bruno Uetz.  

Hartmut Müller

Sein Konzertexamen absolvierte Hartmut Müller als Schüler von Walter Hilgers. Nicht nur Insidern ist Hartmut Müller neben seiner Orchestertätigkeit auch als Solist über deutsche Grenzen hinweg ein Begriff. Fest engagiert ist er seit 1988 beim Wuppertaler Sinfonieorchester, nachdem er zuvor dem RSO Saarbrücken angehörte. 2007 gründete er das TRIO EUPHONY für Sopran, Harfe und Tuba.

Heiko Triebener

Nach Engagements beim Saarländischen Rundfunk und beim Orchester der Beethovenhalle Bonn ist Heiko Triebener seit 1993 Mitglied der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie. Er hat sich durch Erste Preise bei internationalen Wettbewerben und durch solistische Auftritte in der ganzen Welt einen Namen gemacht.

Prof. Jörg Wachsmuth
studierte bei KV Prof. Dietrich Unkrodt. Er war 1988 zweiter Preisträger sowie 1992 erster Preisträger beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen im Fach Tuba. Nach einem Engagement bei der Neubrandenburger Philharmonie ist er seit 2000 Solotubist  der Dresdner Philharmonie. Er wurde 2006 zum Kammermusiker ernannt und ist seit 2009 Honorarprofessor für Tuba an der Hochschule für Musik „C. M. v. Weber“, Dresden.

Ulrich Haas

Nach frühen Wettbewerbserfolgen und dem Studium bei Hans Gelhar, Köln, trat er 1982 seine erste Stelle als Tubist beim Staatstheater in Kassel an und wechselte 1983 zu den Duisburger Philharmonikern. Er ist Dozent für Tuba an der Folkwang Hochschule für Musik, Essen.

Webseite des Melton Tuba Quartett

 

Pascal Gallet

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Pascal Gallet (Klavier) wurde 1968 im französischen Chambéry geboren. Er erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Eliane Richepin und Paul Crapie. Später setzte er seine Ausildung am Pariser Conservatoire Supérieur de Musique in den Klassen von Pierre Sancan, Yvonne Loriod und Pierre Reach fort. Teresa Llacuna blieb er bis heute als Schüler verbunden.

Aus verschiedenen internationalen Wettbewerben ging er als Preisträger hervor, u.a. »Viotti-Valsesia«, Ministére de la Culture, Porto, Trapani, Vierzon und dem Wettbewerb der Menuhin Foundation. Seine internationale Karriere begann er mit Klavierabenden sowie Orchesterkonzerten in England, Mexiko, Deutschland, Kanada und der Schweiz. Hier kam es zur Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claude Schnitzer und Marc Foster. Zuletzt führten ihn Tourneen durch Taiwan, China und Japan. Bei den Festspielen in Villevielle, Neapel, Genf, Kiew, Detmold und Kitzingen ist er entweder als Solist oder als Kammermusiker aufgetreten. Eckard Fischer, Roco Filippini, Jörg Widmann und Joseph Silverstein gehörten dabei zu seinen Partnern.

Darüber hinaus war er in zahlreichen Live-Übertragungen im Radio zu erleben. Die Gesamtaufnahme der Klaviermusik von André Jolivet ist beim Label »Maguelone« erschienen. Olivier Messiaen widmete ihm zwei seiner Vogelstücke (»La Rousserolle Effarvatte« und »Le Merle Bleu«).

Seit Juni 2001 ist der Pianist künstlerischer Direktor des Festivals »Pentecôtes Musicales« an der Abtei von Fontmorigny. Seit November 2004 ist Pascal Gallet »Artist in Residence« am Konservatorium der Stadt Pecq (Yveliness, Frankreich).

Philharmonisches Orchester Hagen

Das Philharmonische Orchester Hagen wurde im Jahr 1907 als erstes städtisches Orchester Westfalens auf Initiative des damaligen Musikdirektors der Hagener Konzertgesellschaft Robert Laugs gegründet.

Nach Unterbrechungen während der beiden Weltkriege konnte bereits im Januar 1946 der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Auf Klaus Nettstraeter folgt im Jahr 1949 Berthold Lehmann als Generalmusikdirektor. Die von nun an jährlich stattfindenden Hagener Musiktage werden ins Leben gerufen.

Generalmusikdirektor Reinhard Schwarz, der ab 1970 Lehmanns Aufgaben übernimmt, bemüht sich verstärkt um die Jugendarbeit und neben Projekten mit Schulen wird 1979 erstmalig der Hagener Musikwettbewerb ausgeschrieben. In den folgenden Jahren kommt es durch die kontinuierliche Aufbauarbeit des GMD Michael Halász zu einer Verdopplung der Besucherzahlen, und ab 1982 bietet die neue Stadthalle dem Orchester und seinem so erfreulich gewachsenen Publikum eine neue Heimstatt.

1990 übernimmt Gerhard Markson die Position des Hagener Generalmusikdirektors und verstärkt neben seiner Arbeit im Opernbereich das überregionale Engagement des Orchesters. Nach einer fünfjährigen Kooperation mit der Südwestfälischen Philharmonie Hilchenbach und unter der musikalischen Leitung von GMD Georg Fritzsch wird das Orchester im August 2002 wieder eigenständig.

Ab 2004 übernimmt der Niederländer Antony Hermus die Leitung des Philharmonischen Orchesters, das sich neben seiner traditionell engen Anbindung an das Theater der Stadt Hagen zum Ziel setzt, neue und jüngere Hörerschichten zu erschließen.

Erstmals konnte anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Orchesters 2007/08 eine umfassende Reihe mit Cross-Over-Konzerten ins Leben ge rufen werden. Internationale Beachtung fand die Ersteinspielung von Hans Rotts Suite für Orchester E-Dur, erschienen zusammen mit der Hamburger Fassung der Ersten Symphonie von Gustav Mahler

Weitere Informationen: www.theater-hagen.de

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

POMainz

Das Philharmonische Staatsorchester bestimmt seit über 130 Jahren die Musikkultur der Stadt Mainz und der Rhein-Main-Region. Neben der Mitwirkung bei den Musiktheater- und Ballettaufführungen des Staatstheaters mit einem Repertoire vom Barock bis heute sind die Musikerinnen und Musiker in verschiedensten Konzertreihen immer wieder auch auf dem Podium zu erleben: Sinfoniekonzerte, Konzerte für junge Leute und Kinder, Sonder- und Kammer-Konzerte zeichnen sich durch eine beziehungsreiche Programmdramaturgie aus, die auch für Neues und Experimente offen ist und darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag im Kinder- und Jugendbereich leistet.

1876 gründete Franz Schott – Inhaber des Musikverlags B. Schott’s Söhne – das Städtische Orchester, das bald schon berühmte Dirigenten zu Gast hatte: Strauss, Pfitzner, Rosbaud, Mahler, Schuricht, Kleiber, Knappertsbusch, Jochum und viele mehr. Emil Steinbach machte zwischen 1877 und 1909 Mainz zu einer wichtigen Wagner-Pflegestätte. Als Generalmusikdirektoren folgten Albert Gorter, Paul Breisach und 1936 Karl-Maria Zwissler, der das Orchester bis 1967 leitete. Einer der Höhepunkte seines Wirkens war die spektakuläre Aufführung von Wagners „Ring des Nibelungen“ (1953/54). Von 1967 bis 1974 wirkte Helmut Wessel-Therhorn, von 1974 bis 1978 Dietfried Bernet als Generalmusikdirektor. 1978 folgte Mladen Ba˘si´c, der die Aufwertung des Klangkörpers zum Philharmonischen Orchester entscheidend mitprägte. Sein Nachfolger wurde Peter Erckens (1990–1996). Von 1996 bis 2001 stand Stefan Sanderling am Pult. Seit 2001 ist Catherine Rückwardt GMD und leitet seit Inkrafttreten der Rheinlandpfälzischen Orchesterstrukturreform am 1. Januar 2006 auch als Intendantin den neuen Landesbetrieb.