Künstler

Junko Inada - piano

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Junko Inada wurde im Kurs für Pianisten an der Tokyo College of Music High School mit dem ersten Preis ausgezeichnet und absolvierte ihn als Jahrgangsbeste. Anschließend ging sie nach Frankreich. Den Klavier- sowie Kammermusikkurs beendete sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris mit dem ersten Preis (Premier Prix). An der Ecole Normale de Musique de Paris setzte sie ihr Studium fort und erwarb das Diplôme Supérieur de Concertiste (Konzertexamen). Sie ist Preisträgerin und Gewinnerin von zahlreichen in- und ausländischen Wettbewerben, u. a. des Student Music Concours of Japan, Music Competition of Japan und Sofia International Piano Competition.

 

Die Auszeichnung mit dem dritten Preis (der zweite Preis wurde nicht vergeben) bei der Rachmaninov International Music Competition im Jahr 1997 in Moskau brachte ihr viel Aufmerksamkeit ein.

Sie gibt Konzerte in Europa, hauptsächlich in Frankreich, und in Japan. In Frankreich nimmt sie u.a. regelmäßig am Festival in Lourmarin teil und tritt mit großem Erfolg jährlich, wie auch im August 2012, in Paris bei den Summer Concert Series auf. In Japan gibt sie Recitals und Kammermusikkonzerte und

war auch in Fernsehsendungen wie „Play Chopin“ (NHK), „FM Recital“ (NHK), „Masterpiece Recital“ (NHK) und beim Fernsehsender TBS zu sehen. In der Sendung „This week´s pianist“ (Classica Japan) mit Takayoshi Isayama wurde u.a. ihr Recital von Poulenc vorgestellt.

 

Ihre muntere und schlagfertige Ausdrucksweise fand so viel Zuspruch, dass sie in den letzten Jahren vermehrt als Autorin in Musikzeitschriften anzutreffen ist. Auf zahlreichen Konzerten erhält sie für ihre „nicht typisch japanische Dynamik“ gute Kritiken und sie ist heute eine der am meisten beachteten Pianistinnen in Japan.

 

Sie tritt gemeinsam mit zahlreichen in- und ausländischen Orchestern auf, z. B. dem Moscow Symphony Orchestra und dem Sofia Radio Philharmonic Orchestra. Bei dem Abonnementkonzert vom Tokyo New City Philharmonic Orchestra spielte sie im Jahr 2001 das „3. Klavierkonzert“ von Rachmaninov und im Jahr 2005 das „2. Klavierkonzert“. Für beide Darbietungen erntete sie sehr große Anerkennung. Im Frühling 2002 startete die Recital-Serie „IMAGINATION“, die eine Reihe von Konzerten zum 130. Geburtstags von Rachmaninov enthielt und im Jahr 2010 zum zehnten Mal stattfand, in Folge der großen Beliebtheit dieser Serie.

Ihre im Herbst 2004 herausgegebene CD „TABLEAUX“ erfreut sich – obwohl ihre erste CD – seit Verkaufsbeginn großer Beliebtheit: „imposante Virtuosität, die einen pompösen Klang beherrscht“ und „ihr Klavierspiel ist fein und prachtvoll“.

Zu ihren Lehrmeistern zählen u. a. Katsuko Miura, Toyoaki Matsuura (†), Jean-Claude Pennetier und Alain Planès, Germaine Mounier (†).

 

 

 

Kolja Blacher - Violine

Blacher

Kolja Blacher (Violine) studierte bei Dorothy DeLay an der Juilliard School in New York und später bei Sándor Végh in Salzburg. Weltweit konzertiert er unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestra di Santa Cecilia und dem Baltimore Symphony Orchestra. Der Geiger arbeitete dabei mit den Dirigenten Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Dmitry Kitajenko, Mariss Jansons, Matthias Pintscher und Markus Stenz zusammen, um nur eine Auswahl zu nennen.

 

Sein programmatisches Spektrum umfasst sowohl Werke für Violine solo von Johann Sebastian Bach bis Luciano Berio als auch die großen Violinkonzerte des romantischen und klassischen Repertoires bis hin zu zeitgenössischen Stücken für Violine und Orchester (zum Beispiel von Magnus Lindberg, Kurt Weill, Hans Werner Henze und Bernd Alois Zimmermann). Offen für Neues, spielte er mit dem Münchener Kammerorchester die deutsche Erstaufführung von Brett Deans „Electric Preludes“ für die sechssaitige elektrische Geige.

 

Als ein neuer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit haben sich in den letzten fünf Jahren die so genannten „Play-Lead“-Konzerte intensiv entwickelt, zum Beispiel mit dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Festival Strings Lucerne, dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Camerata Bern, den Dresdner Philharmonikern und dem Orchester der Komischen Oper Berlin. Es ist eine Aufführungspraxis, die immer stärker nachgefragt wird, von St. Antonio über Kuala Lumpur bis zu einer Residenz bei den Duisburger Philharmonikern. Als „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker war Kolja Blacher in der Saison 2014/2015 in vier verschieden gearteten Konzerten zu erleben.

Wo immer er mit den Orchestermusikern gearbeitet und als Solist vom Pult des Konzertmeisters aus die Aufführungen geleitet hat, wird er begeistert wieder eingeladen.

 

Schon jetzt freut Kolja Blacher sich in der Konzertsaison 2015/2016 auf kommende Projekte mit Yan Pascal Tortelier und dem Melbourne Symphony Orchestra, mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz (play/lead), mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn (play/lead), auf ein Solo-Rezital in der Toppan Hall in Tokio und auf weitere Konzerte mit Orchestern in Japan.

 

Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen vorgelegt. Diese CDs erhielten Auszeichnungen wie den „Diapason d’Or“. Beispielsweise entstanden Aufnahmen mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange künstlerische Beziehung aus der Zeit bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verband. Im Mai 2015 erschien seine im Herbst 2013 eingespielte CD mit Arnold Schönbergs Violinkonzert, zusammen mit dem Gürzenich-Orchester unter Markus Stenz, die gleich die Führung der Bestenliste 3/2015 des „Deutschen Schallplattenpreises“ in der Rubrik „Orchestermusik“ übernahm.

 

Auf die Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Als Sohn des deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher in Berlin aufgewachsen, lebt Kolja Blacher auch heute noch mit der Familie in seiner Heimatstadt, in der er auch sechs Jahre als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker tätig war, bis er sich endgültig für die solistische Laufbahn entschied.

 

Kolja Blacher spielt die sogenannte „Tritton“-Stradivari aus dem Jahr 1730, die ihm von Frau Kimiko Powers zur Verfügung gestellt wird.

 

Leonora Armellini

 

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Leonora Armellini

wurde 1992 in Padua, Italien geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspielen und wurde von Laura Palmieri unterrichtet. 2009 schloss sie ihr Studium an der National Academy of Santa Cecilia in Rom bei Sergio Perticaroli mit Auszeichnung ab. Daneben studierte sie Komposition am Konservatorium C. Pollini in Padua bei Giovanni Bonato und seit 2011 bereitet sie sich bei Lilya Zilberstein an der Musikhochschule in Hamburg auf ihren Masters Abschluss vor.

 

Auch auf internationalen Meisterkursen hat sich Leonora weitergebildet. Sie besuchte beispielsweise Kurse von Lilya Zilberstein, Marian Mika, Pietro De Maria, Eliso Virsaladze, Jeffrey Swann, Claudio Martinez Mehner, Matti Raekallio und Michel Béroff.

 

Leonora Armellini ist trotz ihrer Jugend – sie produzierte die vorliegende CD im Alter von 21 Jahren – bereits weltweit in wichtigen Konzertsälen aufgetreten. Hierzu zählen z.B. Sala Santa Cecilia in Rom, Teatro Dal Verme in Mailand, Teatro La Fenice in Venedig, Teatro Piccinni in Bari, Salle Cortot in Paris und – im Alter von 17 Jahren – in der Carnegie Hall in New York. Ihr Können als Solistin hat sie u.a. mit dem Orchester des Teatro Verdi in Triest, dem Turin Philharmonic Orchestra, dem Orchester des Teatro La Fenice, dem Kammerorchester Kiev und dem Ukrainischen Nationalorchester unter Dirigenten wie beispielsweise Claudio Scimone, Zoltan Pesko, Anton Nanut, Alexander Rabinowitsch-Barakowsky, Damian Iorio, Daniele Giorgi, Giordano Bellincampi, Christopher Franklin, Corrado Rovaris, Maximilian Warm, Raffaele Napoli oder Emilian Madey zu Gehör gebracht. Ihre Liebe zu Kammermusik resultierte bisher in der Zusammenarbeit mit solchen Musikern wie Jeffrey Swann, Sonig Tchakerian, Laura Marzadori und dem Trio Broz.

 

Leonora Armellini gewann 2009 den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb Camillo Togni in Brescia und 2010 einen Sonderpreis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau. Sie war an Fernsehsendungen für nationale und regionalen Sendeanstalten beteiligt und gab ein Solo-Recital im Rahmen des „Sunday Konzerte im Quirinale" live in Italien auf Radio 3.  Mit dem Padua and Veneto Orchester und den Dirigenten Anton Nanut und Alexander Rabinovich-Barakosky hat Leonora beide Chopin-Konzerte eingespielt.

 

www.leonoraarmellini.com

 

 

 

Mainzer Streichquartett

Maria Stang (1. Violine), 1975 in St. Petersburg geboren, studierte ebendort an der Hochbegabten-Schule und am Konservatorium. Nach Meisterkursen bei Victor Liberman und Eric Friedman setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Mannheim bei Prof. Roman Nodel fort und sammelte erste Orchestererfahrungen. Im Januar 2000 wurde sie Mitglied des Amos-Klavierquartetts (1. Preis beim Wettbewerb Lario in Musica in Varenna/Italien) und ist seit 2001 als Stimmführerin der zweiten Geigen im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Mainz engagiert.

Tobias Sturm (2. Violine), 1978 in Bielefeld geboren, studierte bei Ulf Wallin in Detmold und Berlin, Thomas Zehetmaier in Graz, Antje Weithaas in Berlin und in Meisterkursen bei Thomas Brandis, Igor Ozim, Ana Chumachenko, Walter Levin, Valery Gradow u.a. Von 1990 bis 98 war er Primarius des Sturm-Bergk-Quartetts, besuchte Kammermusikkurse bei Mitgliedern des Cherubini-, Alban Berg- und Nomos-Quartetts und gewann 1997 einen Preis beim Kammermusikwettbewerb „Paper de Musica“ in Barcelona. Nach Aushilfsverträgen beim RSB und DSO Berlin wurde er Mitglied der Akademie der Berliner Staatskapelle. In der Saison 2003/2004 hatte er einen Aushilfsvertrag als 1. Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Mainz.

Malte Schaefer (Viola) wurde 1970 in eine Musikerfamilie geboren. Nach dem Musikstudium an der Folkwanghochschule Essen und der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf wurde er Stipendiat der Karajanakademie der Berliner Philharmoniker sowie der Carl-Flesch-Akademie Baden-Baden. 1997 trat er eine Stelle als stellvertretender Solobratscher am Staatsorchester Braunschweig an, wechselte im Jahr 2000 zu den Bamberger Symphonikern und ist seit 2001 1. Solobratscher des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Mainz. Neben zahlreichen CD-Produktionen führten ihn Konzerttourneen teils auch als Solist nach Nord-, Mittel- und Südamerika, Kanada, Japan, Singapur sowie durch Europa.

Judith Tiemann (Violoncello), 1972 in Freiburg geboren, war nach Abschluss ihres Studiums an der Hochschule Saarbrücken bei Mario Baumer und Prof. Brunner Mitglied des RIAS-Jugendorchesters und der Sinfonietta Saarbrücken. Auf ein Orchesterpraktikum bei den Stuttgarter Philharmonikern folgte ein Zeitvertrag beim Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Mainz. Neben dem Orchesterspiel pflegt sie intensive kammermusikalische Tätigkeiten und ist u.a. festes Mitglied im „Ensemble Couleur“.

Mark Taratushkin

 

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Mark Taratushkin

Als Preisträger zahlreicher Klavierwettbewerbe – „A.Rubinstein“ (Paris), „The Muse“ (Santorini), „Jakow Flier“ International Piano Competition (Moskau), „Normandy European Piano Competition“ (Frankreich) – tritt Mark Taratushkin erfolgreich als Solist und auch als Kammermusiker in Russland und europaweit auf.

 

Geboren in der Ukraine, wo er im Alter von fünf Jahren seine Musikausbildung anfing, zog Taratushkin später nach Moskau um. Dort wurde er innerhalb kurzer Zeit in die Zentrale Musikschule aufgenommen. Später dann trat er in das Moskauer Tschaikowsky Konservatorium ein und studierte bei Professor N. Troull. Nach seinem Abschluss am Moskauer K onservatorium in 2013 zog der junge Pianist nach Deutschland um. Dort lernte er weiter unter Anleitung von Professor G . Zitterbart an der HMTM Hannover. Heute studiert Mark Taratushkin an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Professor K. Hellwig und an der École Normale de Musique Paris in der Klasse von Professor M. Rybicki.

 

In den letzten Jahren hat sich Mark Taratushkin auf die deutsche Musik der Romantik und auf die Musik des 20. J ahrhunderts konzentriert. Seine Interpretationen zeitgenössischer Musik wurden bei der „Normandy European Piano Competition“ ausgezeichnet. Als Gewinner des israelischen Musikwettbewerbs in Tel-Hai stellte er in Weltpremiere Werke des israelischen Komponisten Moshe Zorman vor. Während seines Studiums besuchte Mark Taratushkin die Meisterkurse von berühmten Musikern wie, Prof. Vincenzo Balzani, Prof. Dmitry Bashkirov, Prof. Leonel Morales, Prof. Tomer Lev und Prof. Kalle Randalu.

 

Mark Taratushkin ist Stipendiat der schweizerischen Stiftung „Foundation Clavarte“, „Live Music Now“ Kammermusik-Stiftung e.V., „Paul Hindemith“ Stiftung und „Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung“.