Künstler

Fionnuala McCarthy

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Fionnuala McCarthy
Die irische Sopranistin hat ihre musikalische Ausbildung in Cello, Gesang und Klavier an der Universität in Johannesburg und an der Hochschule in Detmold abgeschlossen.

Engagements führten sie nach Mannheim, Düsseldorf und Berlin, wo sie seit 1994 dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin angehört. Zu ihrem vielfältigem  Repertoire gehören alle wichtigen Partien des lyrischen Fachs, u.a. die Suor Angelica (Komische Oper Berlin), Juliette in Gounods „Romeo et Juliette“, das Füchslein in Janaceks „Das Schlaue Füchslein“, Manon in Massenets „Manon“ und die Sdenka in „Arabella“ (Deutsche Oper Berlin).

In Genf debütierte sie als Fiordiligi in „Cosi fan tutte“, es folgte Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Wiener Volksoper, später auch in Brüssel und Antwerpen, und Alice Ford in „Falstaff“ in Montpellier. Von 2006 bis 2008 war sie bei den Bayreuther Festspielen als Woglinde im Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu hören (auch CD-Veröffentlichung).

Im Konzertbereich ist die Künstlerin ebenso regelmäßig tätig, z.B. bei „Ruhr 2010“ mit „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss, und sie wirkte bei zahlreichen CD-Veröffentlichungen mit: Gustav Mahlers „Symphonie Nr. 2“, Brahms „Ein deutsches Requiem“ und Strawinskys „Les Noces“.

Giordano Bellincampi - Dirigent

Bellincampi

Giordano Bellincampi ist Generalmusikdirektor der Duisburger Philharmoniker und Chefdirigent des Sinfonieorchesters Kristiansand. Im Januar 2016 wird er außerdem die Position des Musikdirektors beim Auckland Philharmonia Orchestra aufnehmen, um die seit 2012 bestehende Verbindung zu diesem Orchester zu festigen.

Giordano Bellincampi wurde in Rom geboren und lebt seit 1976 in Dänemark. Er begann seine Karriere als Posaunist im Königlich Dänischen Orchester Kopenhagen und trat erstmals im Jahr 1994 als Dirigent in Erscheinung. Er war bereits Chefdirigent des Mailänder Orchesters „I Pomeriggi Musicali“, Generalmusikdirektor der Dänischen Nationaloper (2005 bis 2013) und Musikdirektor des Philharmonischen Orchesters Kopenhagen (2000 bis 2006). Außerdem war er von 1997 bis 2000 Chefdirigent der Athelas Sinfonietta Kopenhagen, dem führenden Avantgarde-Ensemble Dänemarks.

 

Als Gastdirigent leitet Giordano Bellincampi zahlreiche Orchester auf der ganzen Welt, vor allem in Europa und Skandinavien. Hier dirigierte er unter anderem das Königlich Philharmonische Orchester Stockholm, das Rotterdams Philharmonisch Orkest, das Royal Flemish Philharmonic Orchestra und das Sinfonieorchester St. Petersburg. Als Dirigent tritt er jedoch auch in Nordamerika, Asien und Australien in Erscheinung. Sein umfangreiches Repertoire umfasst klassische, romantische und zeitgenössische Musik, und er wird vor allem gerühmt für sein überragendes Können auf dem Gebiet der Orchestermusik Mitteleuropas, Italiens und Skandinaviens sowie für seine Interpretationen bedeutender Chor- und Vokalwerke. Im Jahr 2015 legte er einen Schwerpunkt auf den 150. Geburtstag von Carl Nielsen und stellte eine Auswahl seiner Werke in Dänemark und im Ausland vor.

 

Seit seinem Debüt mit Giacomo Puccinis „La Bohème“ im Jahr 2000 an der Königlichen Oper in Kopenhagen hat Giordano Bellincampi sich auf dem Gebiet der Oper einen hervorragenden Namen gemacht. An der Königlichen Oper hat er zahlreiche italienische Werke dirigiert. Dazu gehören die Werke Giuseppe Verdis und Giacomo Puccinis, unter anderem Verdis „Aida“ zur Eröffnung des neuen Opernhauses im Jahr 2005. Giordano Bellincampi dirigierte auch an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, wo er Aufführungen von Verdis „Luisa Miller“, Bellinis „Norma“, Puccinis „La Bohème“ sowie den Doppelabend „Cavalleria rusticana“ (Pietro Mascagni) und „I Pagliacci“ (Ruggero Leoncavallo) leitete. Als Musikdirektor der Dänischen Nationaloper leitete er Werke wie „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“, „Der Rosenkavalier“, „Der fliegende Holländer“ und „Tristan und Isolde“. Enge Verbindungen unterhält der Dirigent mit weltberühmten Opernsängern wie Angela Gheorghiu, Joseph Calleja und Roberto Alagna sowie mit Instrumentalisten wie der Geigerin Sarah Chang und der Pianistin Angela Hewitt.

 

Im August 2015 wurden Giordano Bellincampi und die Duisburger Philharmoniker umjubelt, als sie im legendären Concertgebouw Amsterdam Werke von Carl Nielsen, Jean Sibelius und Ludwig van Beethoven aufführten. Neben seinen Verpflichtungen in Duisburg verzeichnet der Terminkalender von Giordano Bellincampi in der Spielzeit 2015/2016 Konzerte mit dem Tasmanian Symphony Orchestra und dem Auckland Philharmonia Orchestra. Im Frühjahr 2016 wird er zum Sinfonieorchester Toledo zurückkehren, und er wird seine Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Kristiansand fortsetzen.

 

Die Diskographie von Giordano Bellincampi umfasst Einspielungen von Werken dänischer Komponisten für die Labels „Da Capo“ und „Marco Polo“, für EMI Classics nahm er Werke von Johan Svendsen, William Walton und die dritte Sinfonie von Carl Nielsen auf.

 

Als Dozent an der Königlich Dänischen Musikakademie widmet sich Giordano Bellincampi der Ausbildung der folgenden Generation von Orchestermusikern und Dirigenten. Er leitet Meisterkurse und wird als Jurymitglied zu internationalen Dirigierwettbewerben eingeladen.

 

Horenstein Ensemble

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Horenstein Ensemble

 

Das 2008 gegründete Horenstein Ensemble möchte die große Vielfalt der Kammermusik und das Zusammenspiel der verschiedenen Instrumentengattungen wie Streicher, Bläser und Harfe in spannungsvollen Programmen aufzeigen.


Das Repertoire ist nicht auf eine bestimmte Musikepoche begrenzt und umfasst Werke von Rameau, Mozart und Spohr über Brahms, Ravel und Messiaen bis hin zu Widmann und Yun. Darüber hinaus widmet sich das Ensemble der in Deutschland selten zu hörenden englischen Kammermusik, wie den Kompositionen von Vaughan Williams, Bax, Elgar, Somervell, Arnold, Butterworth und Britten. Aus der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi und Allain Gaussin sind Auftragskompositionen für die besondere Besetzung des Horenstein Ensembles entstanden.


Die ungeteilte Verehrung für das Wirken des Dirigenten Jascha Horenstein, der auch eine starke Bindung an Berlin hatte und oft an der Staatsoper und bei den Berliner Philharmonikern dirigierte, gab dem Ensemble seinen Namen.


2011 erschien das Debutalbum "Tempelhof" bei ACOUSENCE recordings & records als CD und Vinyl-LP.

 

Unterschiedliche, zum Teil außergewöhnliche Besetzungen sind kennzeichnend für den Charakter des Ensembles, das aus Musikern des Konzerthausorchesters Berlin gegründet wurde. Durch das Hinzuziehen von bereichernden Gastmusikern ergeben sich weitere Kombinationsmöglichkeiten.

So konnten für das aktuelle CD-Projekt „Lost Generation“ folgende Gäste gewonnen werden: Sophia Jaffé, Violinsolistin und Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main; Gergely Bodoky, Soloflötist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin; Igor Prokopets, Kontrabassist des Konzerthausorchesters Berlin sowie Julien Salemkour, Dirigent und Pianist.

 

www.horensteinensemble.de

Iveta Apkalna - Orgel

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Iveta Apkalna vereint in ihrem Vortrag tiefe Musikalität mit makelloser Technik. In den letzten Jahren ist es ihr gelungen, der Orgel als der Königin der Instrumente zu neuem Ansehen zu verhelfen. Wenn sie die technisch anspruchsvollsten Kompositionen spielt, können strahlende emotionale Akzente gehört werden. Iveta Apkalna ist es gelungen, ein neuer Star der Orgel zu werden. Dies konnte sie mit seriöser Einstellung, sorgfältiger Genauigkeit und nicht zuletzt mit hervorragender Beherrschung ihres Instruments erreichen.

Als Solistin entfaltet Iveta Apkalna heute eine weltweite Konzerttätigkeit. Sie hat Auftritte in den angesehensten Konzertsälen von Wien, Berlin, Köln, Leipzig, Hamburg, Luxemburg, Budapest, Moskau, San Francisco u.a. und spielt mit führenden Orchestern (Berliner Philharmoniker, Hamburger Philharmoniker, Bremer Philharmoniker, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Kremerata Baltica, Latvian National Symphony Orchestra) unter der Leitung so bedeutender Dirigentenpersönlichkeiten wie Simone Young, Christopher Hogwood, Andris Nelsons u.a. Im Mai 2007 gab sie ihr Debüt in der Berliner Philharmonie, wo sie unter der Leitung von Claudio Abbado das „Te Deum“ von Hector Berlioz aufführte. Außerdem ist sie gern gesehener Gast bei den führenden europäischen Festivals. Dabei folgt sie ihrer Mission, den einzigartigen Klangreichtum der Orgelmusik auch außerhalb der Kirchen hörbar zu machen.

Bei verschiedenen internationalen Wettbewerben hat Iveta Apkalna großes Ansehen gewonnen. Im September 2003 wurde sie beim dritten Internationalen Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb im russischen Kaliningrad mit dem ersten Preis und vier Zusatzpreisen ausgezeichnet. 2002 war sie Siegerin beim europäischen Auswahlwettbewerb „Royal Bank Calgary International Organ Competition“. Bei der Endausscheidung in Calgary/Kanada erhielt Iveta Apkalna den maßgebenden Bachpreis. Für besondere Leistungen wurde sie 2003 mit dem Großen Musikpreis von Lettland ausgezeichnet. Als erste Organistin überhaupt erhielt sie 2005 beim deutschen Wettbewerb „Echo-Klassik“ die Auszeichnung „bester Interpret des Jahres 2005“.

Iveta Apkalna wurde in der Stadt Rezekne in Lettland geboren und studierte Klavier und Orgel an der J. Vitols Musikakademie Lettland. Nachdem sie ihre Diplome mit Auszeichnung erhalten hatte, setzte sie ihre Studien an der Guildhall School of Music and Drama in London fort. Ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD ermöglichte es ihr, von Oktober 2000 bis März 2003 in der Solistenklasse von Prof. Dr. Ludger Lohmann an der Musikhochschule in Stuttgart zu studieren. Iveta Apkalna lebt derzeit in Berlin und Riga.

Internetseite von Iveta Apkalna

Jonathan Darlington - Dirigent

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Jonathan Darlington

war bis 2011 Generalmusikdirektor der Duisburger Philharmoniker und ist GMD der Vancouver Opera. Seine ebenso enthusiastische wie feinsinnige musikalische Leitung hat viel zur wachsenden Qualität und Beliebtheit beider Orchester beigetragen.

 

Nach seinem Studium an der Universität Durham und der Royal Academy of Music in London begann Jonathan Darlington seine Karriere als Pianist und Liedbegleiter in Frankreich, wo er bereits früh mit Musikerpersönlichkeiten wie Pierre Boulez, Riccardo Muti und Olivier Messiaen zusammenarbeitete. Sein Debüt als Dirigent feierte er 1984 am Pariser Théâtre des Champs Elysées mit Francesco Cavalli’s Barockoper „Ormindo”. 1990 engagierte Myung-Whun Chung Jonathan Darlington als Assistenten an die Opéra Bastille in Paris, wo er 1991 mit Mozarts „Le nozze di Figaro” debütierte und als stellvertretender Musikdirektor bis 1993 zahlreiche weitere Erfolge feierte.

Mitreißendes Charisma und ein besonderes Feingefühl für Klangfarbe und Orchesterbalance prägen das künstlerische Profil von Jonathan Darlington. In seinem breitgefächerten Repertoire, das symphonische und Opernwerke vom Barock bis zur Gegenwart umfasst, legt er seine Schwerpunkte auch auf wenig bekannte Werke außerhalb des europäischen Mainstreams. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen wie Manfred Trojahns „La Grande Magia” oder Kagels „Broken Chords” zeugen von seinem besonderen Engagement für zeitgenössische Musik. Aufgrund seiner Vielseitigkeit international gefragt, gastiert Jonathan Darlington bei namhaften Orchestern und Opernhäusern in der ganzen Welt.

 

Jonathan Darlington wurde zum Laureate sowie zum Fellow der Royal Academy of Music, London, ernannt und ist zudem stolzer Träger des Titels eines Chevalier des Arts et des Lettres.

 

Internetseite von Jonathan Darlington