Künstler

Catherine Rückwardt - Dirigentin

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Catherine Rückwardt, eine der gefragtesten Dirigentinnen Deutschlands, wurde in Los Angeles geboren. Nach ihrem Klavier- und Violinstudium wurde sie ans Bremer Theater verpflichtet. 1997 folgte sie einem Ruf als Kapellmeisterin an die Oper Frankfurt/Main. Seit 2001 ist sie Generalmusikdirektorin am Staatstheater Mainz und leitet seit 2006 das Philharmonische Staatsorchester Mainz auch als Intendantin.

Neben Konzerten, in denen sie neben dem Repertoire immer wieder auch zeitgenössische Kompositionen sowie unbekannte und vergessene Werke präsentiert sowie der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, gilt ihre besondere Liebe der Oper. Vielbeachtet sind ihre Interpretationen der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von Weber, Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Richard Strauss. Immer wieder widmet sie sich darüber hinaus aber auch Kompositionen des 20. Jahrhunderts, darunter zuletzt Peter Ruzickas Musiktheater „Celan“ sowie in dieser Saison Alban Bergs „Wozzeck“.

Gern gesehener Gast war Catherine Rückwardt in den vergangenen Spielzeiten bei den Orchestern in Nürnberg, Bremen, Braunschweig, Darmstadt, Frankfurt, Gera, Magdeburg, Osnabrück, Oldenburg, Hagen, Dessau, beim SWR und WDR. Ihr USA-Debüt gab sie 2004 beim Charlotte Symphony Orchestra, im Mai 2008 dirigierte sie erstmals das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin.

Chao Wang

 

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Chao Wang wurde 1990 in Beijing geboren und begann mit dem Klavierunterricht im Alter von vier Jahren, bevor er an der Zentralen Mittelschule in Beijing aufgenommen wurde, einer Elite-Schule für hochbegabte Kinder. Er zeigte früh seine außergewöhnliche Begabung und spielte sein erstes Konzert im Alter von 6 Jahren. 2008 zog er nach Deutschland, um an der Hanns Eisler Hochschule bei Micheal Endres und Fabio Bidini sein Musikstudium zu beginnen. 2011 wurde er an der Universität der Künste in die Klasse von Klaus Hellwig aufgenommen. 2011 und 2012 erhielt er Stipendien der Stiftung Gisela und Erich Andreas und der Stiftung Ottilie Selbach Redslob.

 

Seit seiner frühesten Jugend war Chao ungewöhnlich erfolgreich. Bisher wurde er in nicht weniger als 13 internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Dazu gehören als 16-jähriger und jüngster Teilnehmer der 3. Preis beim Takamatsu International Piano Wettbewerb in Japan, 2. Preise beim The Muse International Piano Competition in Griechenland und beim Epinal International Piano Competition in Frankreich. Weiter wurde er beim Internationalen Wettbewerb in Genf mit dem Paul Streit Preis ausgezeichnet.

 

Aufgrund all dieser Erfolge hat Chao Wang bis jetzt schon viele internationale Auftritte gehabt und konzertierte unter anderem mit dem Nationalorchester Litauen, dem Sinfonieorchester der Lorraine, den TIPC und Takamatsu Sinfonieorchestern in Japan, dem Santorini Kammerorchester in Griechenland und dem Chinesischen Jugendsinfonieorchester. Während der letzten Jahre gab er Dutzende von Konzerten in China, Japan, Deutschland, Frankreich und Italien. Entsprechend viel wurde über ihn bereits in internationalen Medien berichtet. Kommentare reichen dabei bis hin zur Einordnung als „einer der vielversprechendsten jungen Musiker“.

 

Sein größter internationaler Erfolg bisher war der Grand Prix beim Europäischen Klavierwettbewerb 2013 in Frankreich; dieser Preis beinhaltete unter anderem die Produktion dieser vorliegenden und von der Firma KAWAI gesponsorten CD.

 

Daria Kameneva - Klavier

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Daria Kameneva wurde 1987 in Moskau geboren und begann mit dem Klavierspiel im Alter von fünf Jahren; als Sechsjährige wurde sie an die Musikschule Nr. 1 in Reutov aufgenommen. Noch als Schülerin gewann sie ihre ersten Preise auf Jugendwettbewerben und wurde daraufhin 2002 an die Moskauer Musikhochschule in die Klasse von Natalia Suslova aufgenommen. 2006 wechselte sie schließlich an das Tschaikowski- Konservatorium, wo Stanislav Igolinsky ihr Mentor wurde. Immer häufiger wird sie in Konzerten in Moskau und Russland vorgestellt und spielt regelmäßig als Solistin und bei Kammermusik. Daria Kameneva ist Stipendiatin der Vladimir Spivakov Stiftung und wurde ebenso als Hochbegabte durch den Russischen Präsidenten gefördert.

 

Auch auf internationaler Ebene konnte Daria Kameneva sich mittlerweile bekanntmachen. 2008 gewann sie den Zweiten Preis beim Kammermusikwettbewerb in Kasachstan und 2010 wurde sie vom Tschaikowski Konservatorium zum Kyoto Int’l Music Students Festival in Japan entsandt. 2011 war sie Preisträgerin beim Maria Canals Wettbewerb in Barcelona. Ihren größten Erfolg errang sie 2011 mit dem Ersten Preis des Europäischen Klavierwettbewerbs in Frankreich, der schließlich zur Produktion der vorliegenden CD führte.

 

Trotz ihres noch jungen Alters hat Daria Kameneva ein umfangreiches Repertoire, das Werke von Bach bis zum 21. Jahrhundert umfasst und sowohl Werke für Klavier, Kammermusik als auch Klavierkonzerte beinhaltet. Daria Kameneva spielt regelmäßig auf den wichtigsten Bühnen Moskaus, wie den Bolschoi-, Rachmaninov-, Maly-Sälen des Konservatoriums und dem Moscow International Performing Arts Center. Bisher hat sie nicht nur häufig in ihrer Heimatstadt und ganz Russland gespielt, sondern gab Konzerte in Frankreich, Japan, Kasachstan, Lettland, Litauen, Belarus, Spanien und Schweden.

Duisburger Philharmoniker

 

 

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Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten, um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund fünfzehn verschiedenen Nationen stets am perfekten Klang.

 

Die Duisburger Philharmoniker wurden 1877 gegründet und zählen heute zu den großen Orchestern Deutschlands. Das Repertoire des Orchesters reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“, so hatte ein Kritiker zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg persönlich vorstellten.

 

International renommierte Dirigenten wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis, Carl St. Clair, Stefan Solyom und Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Philharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Jonathan Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010, als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden. Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes (ACOUSENCE ACO-CD 21510) mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde 2011 mit dem renommierten Preis „Echo Klassik“ ausgezeichnet.

 

Seit 2012 leitet Giordano Bellincampi als Generalmusikdirektor mit großem Erfolg die Geschicke des Orchesters. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: die Pianisten Imogen Cooper, Barry Douglas und Boris Giltburg, die Geiger Frank Peter Zimmermann, Pinchas Zukerman, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses, Sol Gabetta und Steven Isserlis, um nur einige zu nennen.

 

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals. Bei der „Ruhrtriennale“ standen die Duisburger Philharmoniker mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne. Im Jahr 2011 feierten sie im Rahmen der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter der Leitung von Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“

 

Enrico Delamboye - Dirigent

Der 1977 in Wiesbaden geborene Niederländer Enrico Delamboye studierte Klavier, Bratsche sowie Dirigieren bei Jan Stulen am Konservatorium Maastricht und vervollkommnete seine Ausbildung in Meisterklassen von Roberto Benzi und Jan Stulen. Auf sein erstes Operndirigat während der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden („The Rape of Lucretia“ von Britten) folgten Produktionen des Konservatoriums Maastricht, des Summerborn Operafestivals, des Internationaal Opera Centrum Nederland sowie des Opera Studio Niederlande. Im August 2000 trat Enrico Delamboye sein erstes Festengagement als Kapellmeister am Staatstheater Wiesbaden an, in der Saison 2003/04 war er als 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz zu Gast. Gastiertätigkeiten führten ihn außerdem u.a. an die Komische Oper Berlin und zum SWR Orchester Kaiserslautern.