Philharmonisches Staatsorchester Mainz

POMainz

Das Philharmonische Staatsorchester bestimmt seit über 130 Jahren die Musikkultur der Stadt Mainz und der Rhein-Main-Region. Neben der Mitwirkung bei den Musiktheater- und Ballettaufführungen des Staatstheaters mit einem Repertoire vom Barock bis heute sind die Musikerinnen und Musiker in verschiedensten Konzertreihen immer wieder auch auf dem Podium zu erleben: Sinfoniekonzerte, Konzerte für junge Leute und Kinder, Sonder- und Kammer-Konzerte zeichnen sich durch eine beziehungsreiche Programmdramaturgie aus, die auch für Neues und Experimente offen ist und darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag im Kinder- und Jugendbereich leistet.

1876 gründete Franz Schott – Inhaber des Musikverlags B. Schott’s Söhne – das Städtische Orchester, das bald schon berühmte Dirigenten zu Gast hatte: Strauss, Pfitzner, Rosbaud, Mahler, Schuricht, Kleiber, Knappertsbusch, Jochum und viele mehr. Emil Steinbach machte zwischen 1877 und 1909 Mainz zu einer wichtigen Wagner-Pflegestätte. Als Generalmusikdirektoren folgten Albert Gorter, Paul Breisach und 1936 Karl-Maria Zwissler, der das Orchester bis 1967 leitete. Einer der Höhepunkte seines Wirkens war die spektakuläre Aufführung von Wagners „Ring des Nibelungen“ (1953/54). Von 1967 bis 1974 wirkte Helmut Wessel-Therhorn, von 1974 bis 1978 Dietfried Bernet als Generalmusikdirektor. 1978 folgte Mladen Ba˘si´c, der die Aufwertung des Klangkörpers zum Philharmonischen Orchester entscheidend mitprägte. Sein Nachfolger wurde Peter Erckens (1990–1996). Von 1996 bis 2001 stand Stefan Sanderling am Pult. Seit 2001 ist Catherine Rückwardt GMD und leitet seit Inkrafttreten der Rheinlandpfälzischen Orchesterstrukturreform am 1. Januar 2006 auch als Intendantin den neuen Landesbetrieb.